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Urwaldweg Priepert
Urisch und naturbelassen führt der Wanderweg entlang des Ellbogensees.

Start dieser Wandertour ist im Ortskern von Priepert an der Infotafel, an der sich Wissenswertes über das Angerdorf Priepert nachlesen lässt. Von dort geht es die Straße „Zur Fleeter Brücke“ entlang nach rechts bergab bis zur alten Weide, wo man auch schon auf den mit gelben Punkten und der Nummer„1“ markierten Wanderweg trifft. Nach links geht man nun an den Bootshäusern entlang und gelangt dann schnell zum „Einstieg“ in den „Urwaldweg“. Von nun an schlängelt sich der Pfad an mächtigen Erlen, Weiden und Ahornbäumen vorbei. Man trifft auf zahlreiche umgestürzte oder zu bizarren Gebilden verwachsenen Baumriesen, die eindrucksvoll den ewigen Kreislauf von Wachsen und Vergehen vor Augen führen. Herrliche Ausblicke auf den Ellbogensee wechseln ab mit schattigen, manchmal auch düsteren Abschnitten des Auwaldes. Der Weg führt nun durch einen lichten Wald von Kanadischem Ahorn. Weiter geht es immer am Ufer des Ellbogensees entlang, bis man zum Rastplatz „Langer Ort“ gelangt. Dort sollte man sich unbedingt eine Rast gönnen und den Ausblick über die Halbinsel „Langer Ort“ genießen. Mit etwas Glück kann man auch See- oder Fischadler und den Schwarzen oder Roten Milan am Himmel kreisen sehen. Der Weg geht weiter bis zur „Dicken Kiefer“, ein mächtiger ca. 150 Jahre alter Baum. Jetzt führt der Weg nach links über sanft geschwungene Hügel durch Wiesen und Felder zurück zum Ausgangspunkt. Das Hafenrestaurant in der Marina von Priepert lädt nach der Wanderung mit leckeren Gerichten der nationalen und internationalen Küche und einem imposanten Ausblick auf den Ellbogensee zum Verweilen ein. Im Ort selbst wartet die Dorfkirche Priepert, ein Fachwerkbau aus dem Jahr 1719, auf ihre Besucher. Die Anlage des Kirchengeländes und die eigentliche Kirchenkonstruktion zeigen mitteldeutsche Einflüsse. Der Grundriss ist ein angenähertes Quadrat mit angefügtem halben Zwölfecks-Chor. Unbedingt sehenswert sind hier das Altarbild und der Engel, der sich schützend über das Taufbecken neigt. Eine liebevoll eingerichtete Heimatstube erzählt Geschichten aus längst vergangenen Tagen.